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Die Reihe der von den Arabern umgestalteten oder neugegründeten Städte reichte vom Atlantik bis nach Indien. Diese Städte waren sich untereinander sehr ähnlich, und ihre ursprünglichen Strukturen haben sich bis in die heutige Zeit erhalten. Sie bewahrten ein Merkmal, das schon für die Städte der Antike charakteristisch war: Alle Bauten – Häuser, Paläste und öffentliche Gebäude – waren um einen offenen Innenhof herum angelegt und ihre Vorderseite lag nicht zur Straße, sondern zu diesem Innenhof hin. Die Plätze – die agorá, Foren und Märkte – können in diesem Zusammenhang als große Höfe gelten, mit denen sie mehr Gemeinsamkeiten haben als mit den Straßen, die kaum mehr waren als enge Kor- ridore für Fußgänger und Karren. Die großen, von Säulengängen gesäumten Straßen der hellenistischen Städte bilden hier eine Ausnahme und sind eher verlängerten Plätzen vergleichbar. Von diesen Gemein- samkeiten abgesehen unterschieden sich die islamischen Städte doch wesentlich von ihren Vorgän- gern: 1. Die Schlichtheit des neuen kulturellen Systems, vollständig durch den Koran bestimmt, führte zu einer allgemeinen Beschränkung der sozialen Kontakte. Aus diesem Grunde fehlte den arabischen Städten die Vielfalt der griechischen und römischen Städte. Es gab in ihnen keine Foren, Basiliken, Theater, Amphitheater, Stadien oder Gymnasien, sondern nur private Wohnhäuser und Paläste und zwei Arten öffentlicher Gebäude: a) Bäder zur Reinigung des Körpers, die den antiken Thermen entsprachen; [...] |
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